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Rettung für Haarspitzen: Öl-Silikon-Haarserum


Haarspitzen haben kein leichtes Leben: hohe Temperaturen und die austrocknende Sonne im Sommer sowie die trockene Luft der Heizkörper im Winter haben eher keine positive Wirkung auf sie. Dazu kommen zusätzlich andere „unangenehme Erlebnisse“, wie beispielsweise die heiße Luft des Föhns, die schädliche Wirkung des Haargätters, Frost oder Zigaretten …haarserum.jpg

Die oben erwähnten Einflüssen beschädigen zwar die ganzen Haare, die Haarspitzen sind aber besonders bedroht. Sie wissen bestimmt, dass sie am schnellsten strapaziert werden. Aus diesem Grund sollten die Haarspitzen besonders geschont und gepflegt werden.

Eine der besten Methoden ist die Verbindung von Ölen, Silikonen und Feuchthaltemitteln. Zu diesem Zwecke können Sie selbst ein Haarserum vorbereiten und es jeden Tag anwenden. Ein solches Produkt kann sogar mehrmals pro Tag auf Haarspitzen aufgetragen werden.

Das Serum sollte in eine Flasche mit dem Zerstäuber oder mit der Pumpe gegossen werden – dann ist die Anwendung des Kosmetikprodukts zweifellos leichter.

Das Haarserum entsteht auf der Basis eines richtig ausgewählten natürlichen Öls und der Proteine: Seide, Kollagen, Keratin. Eine Ergänzung des Serums sind Feuchthaltemittel, wie beispielsweise Aloe Vera Extrakt, Honig, Hyaluronsäure.

Wenn Sie das Haarserum lediglich auf Haarspitzen auftragen wollen, sollte es angemessen konzentriert und relativ dickflüssig sein. Die im Haarserum enthaltenen Inhaltsstoffe sollten diesbezüglich in Mengenverhältnissen 1:1:1 vorkommen. Vermischen Sie also miteinander einen Löffel jeder Zutat, z.B.:
1 Löffel Arganöl (natürliches Öl)
1 Löffel flüssiger Seide (Proteine)
Aloe Vera (Feuchthaltemittel)

Wenn Sie aber das Haarserum in Form eines Haarsprays anwenden wollen, müssen Sie die Inhaltsstoffe richtig verdünnen, beispielsweise mithilfe eines Kräuteraufgusses: aus Brennnessel, Zinnkraut oder Kamille). Sie benötigen nur etwa 100-200 ml Flüssigkeit. Ein solches Produkt sollte in eine Flasche mit dem Zerstäuber gegossen werden. Sprühen Sie das Haarserum auf die Haare (eigentlich auf den unteren Teil der Haare). Machen Sie aufmerksam insbesondere auf Haarspitzen.

Eine wichtige Frage, die Sie berücksichtigen sollten, ist die Wahl des richtigen natürlichen Öl. Wenn Sie besonders strapazierte und trockene Haare besitzen, haben sie fast hundertprozentig eine hohe Porosität. Greifen Sie also nach dem Sonnenblumenöl, Rizinusöl oder Leinöl.

Wenn Sie eher gesunde Haare haben, die aber trockene Haarspitzen haben und unter dem Einfluss der Feuchtigkeit aufplustern, haben sie eher die normale Porosität. Bei der Vorbereitung des Haarserums sollten Sie also folgende Öle anwenden: Arganöl, Mandelöl, Macadamiaöl, Avocadoöl, Sesamöl, Erdnussöl.

Dicke, starke und gesunde Haare mit der geringen Porosität brauchen ebenfalls die Pflege und den Schutz. Als Basis des selbstgemachten Haarserums eignen sich folgende Pflanzenöle: Palmöl, Babassuöl und Kokosöl.

Alle Zutaten, die Sie zur Vorbereitung des Haarserums benötigen, stehen Ihnen in Online-Drogerien oder Öko-Läden zur Verfügung. Einige Produkte können Sie darüber hinaus in der Apotheke finden.

Wichtig! Nach dem Haarwaschen können Sie zuerst die Haarspitzen mit dem Öl selbst schonen und nähren, und erst danach seine Wirkung mit dem Haarserum zu verbessern. Viel Glück!